Wälderschätze - einmalige Seltenheiten aus dem Schwarzwald

15.11.2017

Unser lie­bes Feder­vieh

 

Sie sind uns lieb gewor­den. Die gackern­den, gur­ren­den Mit­tei­lun­gen unse­rer Hüh­ner­schar. Mit indi­vi­du­ell eige­ner Stimm­la­ge tei­len sie sich uns und ihren Art­ge­nos­sen mit.

 

Hüh­ner­vö­gel sind umsich­tig, klug und eif­rig bei der Sache; nicht auf­ge­regt und ner­vös, nein ein­fach enga­giert. So kann man sie erle­ben, wenn sie ein gro­ßes, abwechs­lungs­rei­ches Ter­rain zur Ver­fü­gung haben. Bei uns lau­fen sie tags­über frei ums Haus und auf den angren­zen­den Wie­sen umher. Sie zie­hen ihre Run­den und hal­ten ihre Ruhe­pau­sen in Abhän­gig­keit zu Tages - und Jah­res­zeit. Nachts und bei Bedarf bei schlech­tem Wet­ter sind sie in einem geräu­mi­gen ehe­ma­li­gen Kuh­stall unter­ge­bracht. Möch­te eine Hen­ne ein Ei legen, kehrt sie allein in den Stall zurück und sucht sich ein Plätz­chen im Heu oder Stroh aus. Ist das Ei gelegt, teilt das Huhn dies als­bald laut­stark mit.

 

Ger­ne sind unse­re Hüh­ner auch in der angren­zen­den Nach­bar­schaft unter­wegs. Sie machen zwi­schen dein und mein kei­nen Unter­schied. Offe­ne Flä­chen jeder Art wer­den gründ­lich durch­ge­scharrt, immer auf der Suche nach Lecker­bis­sen. Die­ser Umstand könn­te mit weni­ger freund­li­chen Nach­barn pro­ble­ma­tisch sein. Da haben wir und unser Feder­vieh Glück. Als klei­ne Ent­schä­di­gung für die Unbil­den schen­ken wir ihnen fri­sche Eier.

 

Eine ech­te Her­aus­for­de­rung, um nicht zu sagen Gefahr ist der soge­nann­te Hüh­ner­vo­gel. Habicht und Milan zie­hen hier ihre Krei­se. Schüt­zen­des Busch­werk und hoch­ste­hen­de Stau­den und Grä­ser sind über­le­bens­wich­tig. Zwei Hüh­ner sind uns bereits vom Hüh­ner­vo­gel geholt wor­den.

 

Momen­tan leben hier mit uns: Schnee­wit­chen, Rosi, Saba, Tasha, Fri­da, Alma und Mats.