Wälderschätze - einmalige Seltenheiten aus dem Schwarzwald

10.07.2018

Gei­ßen

 

Das sind unse­re vier Mecker­lis. Valen­ti­na mit ihrer Toch­ter Vro­ni, die scheue Resi und das ehe­ma­li­ge Fla­schen­kind Hei­di. Dem­nächst kommt noch Klein-Toni hin­zu. Alle­samt Thü­rin­ger Wald­zie­gen.

 

Die Thü­rin­ger Wald­zie­gen gehö­ren zu den gefähr­de­ten Nutz­tier­ras­sen. Sie sind um 1900 aus der Kreu­zung ver­schie­de­ner Thü­rin­ger Land­schlä­ge mit der Schwei­zer Tog­gen­bur­ger Zie­ge ent­stan­den. Seit 1935 sind sie als eigen­stän­di­ge Zie­gen­ras­se aner­kannt.

 

Die Tie­re sind mit­tel­groß, kräf­tig gebaut und kurz­haa­rig. Es gibt sie behornt und horn­los; die Fell­far­be ist meis­tens ein mitt­le­res braun. Typisch ist die wei­ße Gesichts­mas­ke, die wei­ßen "Socken" und der wei­ße Spie­gel. Die Thü­rin­ger Wald­zie­gen sind anspruchs­los und wider­stands­fä­hig, bes­tens an die Bedin­gun­gen eines Mit­tel­ge­bir­ges ange­passt.

 

Bei uns sind sie kürz­lich als Mit­ar­bei­ter und Weg­ge­fähr­ten auf dem Hof ein­ge­zo­gen. Das off­ne­ne Grün­land will gepflegt sein. Sonst rückt der Wald immer wei­ter vor und die alte Kul­tur­land­schaft geht ver­lo­ren.